FAU-News 3/2017

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

Wir freuen uns, Ihnen zum Jahresende die dritte und letzte FAU-News im laufenden Jahr zu präsentieren. Lesen Sie über das positive Feedback einer Kursteilnehmerin zum FAU-Kursangebot, das neu auch für externe Kursteilnehmende geöffnet wurde. Erfahren Sie über die neuesten Erkenntnisse aus dem Informationsnachmittag für IV-Stellen, über die Entwicklungen einzelner Fachprojekte im Stellennetz und im Berufspraktikum, über den FAU-Tag 2017 mit dem Fokus-Thema «Herausforderung Arbeitswelt 4.0» sowie über die neue Präsenz des Portals «der arbeitsmarkt» in den sozialen Medien.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns jederzeit über Rückmeldungen und Anregungen. Bitte benutzen Sie hierfür die Kontaktmöglichkeit auf unserer Website.

 

Frohe Festtage und viel Erfolg fürs 2018

FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Unterschrift Susanne Mösle-Hüppi, Geschäftsleiterin

Susann Mösle-Hüppi, Geschäftsleiterin


Feedback einer externen Kursteilnehmerin

Nicole D., Kursteilnehmerin

Im Pilotjahr 2017 wurde das FAU-Kursangebot für externe Kursteilnehmende geöffnet. Nicole D. hat am 23.11.2017 den eintägigen Kurs «SV Selbstverteidigung: Praktische Techniken bei verbalen und physischen Angriffen» besucht und in einem Interview Fragen zum Kursbesuch beantwortet.

Nicole, wie hat dir der Kurs als Ganzes gefallen?

Sehr gut, alles war über den ganzen Tag hinweg stimmig für mich; die Kursleitung, die Zusammensetzung der Teilnehmenden, die Räumlichkeiten, die Methodenvielfalt. Der Wechsel zwischen Theorie und praktischen Übungen war bereichernd. Weil die Kursleitung nebst Theorie viele konkrete praktische Beispiele eingebracht hat, waren die Teilnehmenden motiviert, sich zu öffnen und über ihre eigenen berufsbezogenen Situationen zu berichten. Auch über Situationen, die zur Kündigung geführt haben.

Welche Erkenntnisse nimmst du für dich persönlich mit? 

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs ist zusammengefasst: «Wir gewinnen im Kopf und gewinnen heisst auch, einen Kampf zu vermeiden».

 

Wie hast du dich als externe Kursteilnehmerin gefühlt? 

Bei der Vorstellungsrunde gab es Rückfragen zu meiner Situation, da ich nicht Teilnehmerin einer der vier Standorte bin. Ansonsten war für mich die Zusammensetzung der Gruppe sehr bereichernd. Die berufliche Vielfalt und der Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmenden waren sehr wertvoll für mich.

Wem kannst du den Kurs weiterempfehlen? 

So wie die Kursleiterin den Kurs aufgebaut hat, kann ich den Kurs allen empfehlen, sei es Privatpersonen wie Personen jeder beruflichen hierarchischen Stufe. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stufe ich als positiv ein und für alle erschwinglich.

Wie hast du dich als externe Kursteilnehmerin gefühlt? 

Bei der Vorstellungsrunde gab es Rückfragen zu meiner Situation, da ich nicht Teilnehmerin einer der vier Standorte bin. Ansonsten war für mich die Zusammensetzung der Gruppe sehr bereichernd. Die berufliche Vielfalt und der Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmenden waren sehr wertvoll für mich. 

Wem kannst du den Kurs weiterempfehlen? 

So wie die Kursleiterin den Kurs aufgebaut hat, kann ich den Kurs allen empfehlen, sei es Privatpersonen wie Personen jeder beruflichen hierarchischen Stufe. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stufe ich als positiv ein und für alle erschwinglich.

FAU IV: Informationsnachmittag für IV-Stellen

Am 2. November 2017 nutzten IV-Eingliederungsberatende und Job Coaches der IV-Stellen der Kantone Aargau, Thurgau und Zürich die Gelegenheit, den FAU Zürich und die IV-Angebote näher kennenzulernen.

Aufbauprogramm hochqualifizierte IV-Kundinnen und IV-Kunden

Zwei IV-Kunden gaben dem interessierten Fachpublikum Einblicke in ihre individuellen Entwicklungsprozesse in der Potenzialabklärung und im Belastbarkeits- sowie Aufbautraining. Neben der persönlichen Standortbestimmung und dem Aufbau der Leistungsfähigkeit stand für die Kunden die Arbeit am eigenen berufsbezogenen Fachprojekt im Zentrum. Durch die erfolgreiche Abwicklung der Projekte stärkten die Kunden ihr Selbstvertrauen und sind nun ermutigt, nächste Schritte im Eingliederungsprozess zu gehen. Beide Kunden arbeiten am FAU-Standort Zürich. Begleitet wurden sie in ihren individuellen, persönlichen und fachlichen Aufgaben durch einen FAU-Coach.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsamer Austausch beim gemütlichen Apéro.

Herausforderung Arbeitswelt 4.0

Gesprächsrunde FAU-Tag 2017 Digitalisierung, Herausforderung Arbeitswelt 4.0

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Jobs verschwinden, neue entstehen. Mobil-flexibles Arbeiten schenkt neue Freiheiten, fordert aber auch ein hohes Mass an Selbstverantwortung. Am FAU-Tag 2017 stand die «Herausforderung Arbeitswelt 4.0» im Fokus. Eine Studie des Instituts für Angewandte Psychologie (IAP) gab Einblick, wie Fach- und Führungskräfte die neue Arbeitswelt erleben. «Die Studie zeigt, dass mobil-flexibles Arbeiten mehrheitlich positiv aufgenommen wird, mehr Autonomie und weniger Stress bedeutet. In der Teamkommunikation steckt allerdings noch Entwicklungspotenzial», sagte Birgit Werkmann-Karcher. Die Studie zeige auch, dass trotz digitalem Wandel immer noch viel Traditionelles gepflegt werde. So sei die klassische Trennung von Arbeit und Freizeit für zwei Drittel der 629 Befragten noch immer wichtig. Überraschend fand Werkmann zudem, dass die partizipative Führung in den Organisationen noch nicht verankert und flachere Hierarchien erst bei 30 Prozent der Befragten eingeführt worden seien. Die Möglichkeiten der virtuellen Teamkommunikation, wie beispielsweise Video-Konferenzen oder WhatsApp, würden noch erstaunlich wenig genutzt. «Eine der grossen Herausforderungen in der Arbeitswelt 4.0 bleibt die Frage, wie wir mit den neuen Freiheiten umgehen lernen», meinte Werkmann. Der Bericht zur IAP-Studie kann auf www.zhaw.ch/iap heruntergeladen werden.

Stellennetz und Berufspraktikum bieten besondere Chancen

Ein Teil der FAU-Teilnehmenden arbeitet an einem Fachprojekt bei einem Projektpartner von FAU. Projektpartner können Non-Profit-Organisationen, öffentliche Verwaltungen (Stellennetz) oder Unternehmen der Privatwirtschaft (Berufspraktikum) sein. Lesen Sie hier folgend kurze Erfahrungsberichte unserer Coaches.

«J.D., ein 50-jähriger Marketingspezialist, war bald zwei Jahre erfolglos auf Stellensuche. Durch FAU konnte er für eine Non-Profit-Organisation ein Kommunikations- und Marketingkonzept und ein Fundraising-Konzept erarbeiten sowie die bestehende Website neu konzipieren. Diesen Einsatz konnte er als temporäre Tätigkeit in seinen Lebenslauf integrieren. Für seine erfolgreiche Arbeit in der NPO hat er nicht nur ein ausgezeichnetes Zeugnis erhalten, sondern auch viele Argumente für weitere Vorstellungs- und Verkaufsgespräche gewonnen. Als Freelancer ist er nun mit verschiedenen Mandaten sehr gut ausgelastet.»

 

«C.S., eine junge Ethnologin und Politikwissenschafterin mit Schwerpunkt Konfliktforschung, hatte vor dem Eintritt ins Programm bereits verschiedene Praktika absolviert, welche ihr wenig berufliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten boten. Sie war entsprechend demoralisiert und stellte ihre berufliche Ausrichtung in Frage. In der Bundesverwaltung bot ihr ein international tätiges Bundesamt die Chance, viel Verantwortung in der Erarbeitung von Stellungnahmen tragen zu können. Die Fachführung unterstützte sie auch sehr in ihrem Beziehungsaufbau in diesem schwer zugänglichen Arbeitsmarkt. C.S. hat sehr viel Selbstwert aufgebaut, kommt nun öfters an Vorstellungsgespräche und ist sehr zuversichtlich, in ihrem Wunschtätigkeitsfeld eine Stelle zu finden.»

«M.S. hat nach langjähriger Tätigkeit in Führungspositionen in der Gastronomie ein Nachdiplomstudium in Informatik abgeschlossen. Im Berufspraktikum konnte er in einer IT-KMU an der Entwicklung eines Tools für die Gesamtverwaltung mittelgrosser und grosser Gastronomiebetriebe mitarbeiten. Nach Abschluss des Berufspraktikums wurde ihm im gleichen Betrieb eine Stelle als Projektleiter an der Schnittstelle IT und Gastronomie angeboten.»

Die Fachprojekte im Stellennetz und im Berufspraktikum werden üblicherweise durch die Teilnehmenden selbst akquiriert. So kann gewährleistet werden, dass die Einsatzplätze

  • individuell zielführend sind: ein wesentliches Tätigkeitsfeld aus dem bisherigen oder angestrebten Tätigkeitsbereich abdecken
  • qualifiziert sind: eine fachliche Entwicklung und Auseinandersetzung auf gutem Niveau stattfinden kann
  • qualifizierend sind: Wissensvertiefung und Wissenserwerb ermöglichen

Nach oft vielen Monaten der Stellensuche ist die Auseinandersetzung mit einem Fachthema entscheidend, um auch mental wieder das bisherige oder ein zukünftiges Tätigkeitsgebiet in «Besitz» zu nehmen.

«der arbeitsmarkt» in den sozialen Medien

Soziale Medien sind für die Medienschaffenden auf Stellensuche wichtig, ein Rechercheinstrument für Journalistinnen und Journalisten sowie eine Plattform für die eigenen Werke. Autorinnen und Autoren erreichen dadurch eine deutlich grössere Reichweite ihrer Beiträge. Wer auf den richtigen Kanälen auf die Texte, Fotogalerien und Videoproduktionen hinweist, wird gefunden und gesehen. Dieses Erfahrungswissen wird von den Medienschaffenden vielfach vorausgesetzt und ist auch bei späteren Arbeitgebern wichtig.

der Arbeitsmarkt Homepage soziale Medien

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