Das Programmangebot

Redaktionen bauen Stellen ab, die Medienbranche ist unter Druck. Trotzdem ist das Programm «der arbeitsmarkt» seit Jahren erfolgreich, und die meisten Programmteilnehmenden finden eine Stelle in den Medien oder in der Kommunikation. Das liegt am individuellen Angebot und am Fokus auf innovativen Projekten. Anspruchsvoller Journalismus überzeugt. 


Dauer des Programms

Der Einsatz in der Redaktion dauert in der Regel sechs Monate. Diese Zeit ist notwendig, um sich neue Fachkenntnisse zu erarbeiten und zu vertiefen. Oftmals werden gewohnte berufliche Pfade verlassen, und die Medienschaffenden müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Das Programm «der arbeitsmarkt» bietet die Chance, den neuen Weg mit fachkompetenter Unterstützung zu finden. Erarbeiten Sie sich aktuelle Arbeitsproben, probieren Sie Medienformen aus, wagen Sie sich an Multimediaprojekte, bewegen Sie sich professionell in den sozialen Medien. Eine Arbeitsstelle zu finden, ist das Ziel. Wenn das funktioniert, ist der Stellenantritt jederzeit kurzfristig möglich. 

Rahmenbedingungen

Der Einsatz in der Redaktion richtet sich nach Ihrem versicherten Gehalt. Sind Sie beispielsweise zu 80 Prozent versichert, arbeiten Sie pro Woche vier Tage im Redaktionsteam. Während der Programmdauer ist ein Ferienbezug von zwei Wochen möglich. Die Teilnahme am Programm setzt eine Verfügung des zuständigen RAV voraus. Sie müssen über eine genügende Anzahl Taggelder verfügen. Sprechen Sie mit Ihrer Ansprechperson beim RAV.  

Präsenz und Einsatz

Der Erfolg des Programms bedingt eine enge Zusammenarbeit. Die Redaktion tauscht sich aus über laufende Projekte. Redaktionssitzungen, Fachcoaching und Weiterbildung sind zentrale Elemente. Homeoffice ist deshalb nicht vorgesehen. Natürlich sind Reportage- und Interviewtermine ausserhalb der Redaktion für journalistische Beiträge jederzeit möglich. «der arbeitsmarkt» ist ein nationales Programm und richtet sich an Stellensuchende aus der Deutschschweiz. Ihre Arbeitslosenkasse übernimmt die Kosten für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Längere Anreisen nach Zürich können als Arbeitszeit angerechnet werden, sofern während der Bahnfahrt redaktionelle Tätigkeiten möglich sind. Die redaktionellen Mitarbeitenden produzieren ihre Beiträge in einem Grossraumbüro mit professioneller Infrastruktur. 

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