Vor dem Programmeintritt findet ein Abklärungsgespräch statt. Aufgrund der Bedürfnisse und Kompetenzen der Teilnehmenden wird ein individuell abgestimmtes Projekt ausgewählt oder neu definiert. Bis zur definitiven Bestimmung des Projektthemas kann es daher unter Umständen mehrere Wochen dauern.
Zu Beginn des Programmes wird zwischen den beteiligten Parteien (Teilnehmende, FAU-Projektcoaches, evtl. Projektpartner) eine Zielvereinbarung ausgestellt. In dieser Vereinbarung sind im Wesentlichen die Programmdauer und die Ziele, welche die Teilnehmenden anstreben, festgehalten. Die Ziele beziehen sich auf die Erhaltung und Erweiterung der Fach- und Methodenkompetenzen sowie der Sozial- und Selbstkompetenzen. Die allgemeinen Bestimmungen sind Bestandteil der Vereinbarung.
Das RAV stellt eine Anweisung (Verfügung) für die Programmteilnahme aus.
Die Programmdauer wird in der Regel auf 6 Monate festgelegt. Bei entsprechender Vorgabe des RAV kann auch eine Grunddauer von 3 Monaten vereinbart werden, mit Option auf Verlängerung. Das Programm kann jederzeit zugunsten einer festen Anstellung beendet werden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, einen Zwischenverdienst anzunehmen.
Der Beschäftigungsgrad entspricht normalerweise der Anmeldung auf dem RAV. Rund 70% des Pensums wird für die praktische Tätigkeit aufgewendet (Projektarbeit). 30% sind für die Weiterbildung und die Stellensuche vorgesehen. Für die besuchte Weiterbildung wird eine Kursbestätigung ausgestellt.
Die Teilnehmenden werden von den FAU-Projektcoaches persönlich begleitet und in der Projektwerkstatt auch fachlich betreut. Im Stellennetz wird die fachliche Unterstützung am Einsatzort sichergestellt. Nach zwei bis drei Monaten wird der Programmverlauf im Sinne einer Standortbestimmung diskutiert. Dabei können Ziele angepasst oder neu formuliert werden. Am Ende der Projektarbeit wird die Zielerreichung besprochen und die verantwortliche Person am Arbeitsort stellt ein Zeugnis aus.


